Bundesliga auch bis 2016/17 weiterhin bei Sky – IPTV-Rechte ebenfalls bei Sky
Der deutsche Pay-TV Anbieter Sky wird auch ab der Saison 2013/2014 alle Spiele aus der 1. und 2. Bundesliga live übertragen können, eine entsprechende Entscheidung über die Vergabe der Übertragungsrechte bis zum Jahre 2016/17 wurde heute von der deutschen Fußball Liga (DFL) getroffen.
Demnach wird Sky bis zur Saison 2016/2017 weiterhin über Kabel, Satellit und Terrestrik, außerdem auch über IPTV, Web-TV und Mobilfunk übertragen. Die Deutsche Telekom, die bisher im Besitz der IPTV-Rechte war, ging hingegen leer aus und wird ab Sommer 2013 keinen Live-Fußball mehr zeigen können.
Die DFL habe sich für das “Klassik-Szenario” entschieden, sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball zur Eröffnung der Pressekonferenz in Frankfurt/Main. Dieses sieht auch weiterhin die Erstberichterstattung über die Samstags-Partien im Free-TV durch die ARD vor, die diese parallel auch im Internet und auf mobilen Endgeräten ausstrahlen darf. Das “Neue Medien”-Szenario mit einer “Internet-Sportschau” wurde hingegen verworfen. Zudem sicherte sich die ARD ein Paket mit sieben Live-Spielen für das Free-TV. Es umfasst den Saison- und Rückrundenauftakt sowie die Relegationsspiele und den wieder eingeführten Supercup. Auch die Übertragung der Höhepunkte der Bundesliga-Sonntagsspiele ist weiterhin bei der ARD zu sehen.
Das ZDF sicherte sich weiterhin das Paket mit den Rechten zur Zweitverwertung der Samstagspartien ab 21.45 Uhr und darf so auch weiterhin im “Aktuellen Sportstudio” als erster Sender im Free-TV über das “Top-Spiel” um 18.30 Uhr berichten und Zusammenfassungen der restlichen Samstags-Partien in Zweitverwertung zeigen.
Sport1 erhält auch weiterhin die Rechte für die ausführlichen Zusammenfassungen der Samstagsspiele am Sonntag bis 15 Uhr in “Bundesliga pur”, auch die Rechte für die Live-Übertragung des Montagsspiels der 2. Bundesliga sowie die Highlight-Berichte am Freitag und Sonntag wurden weiterhin an Sport1 vergeben. Erstmals als neuer Rechteinhaber mit dabei ist der Medienkonzern Axel Springer, dieser darf im Rahmen des Rechte-Paketes “M” zukünftig im Internet mehrminütige Zusammenfassungen von allen einzelnen Begegnungen des Spieltags ausstrahlen.
Die Bundesliga-Clubs profitieren zudem ordentlich von den neuen Rechten, so bekommen diese künftig rund 628 Millionen Euro pro Jahr (bisher 412 Millionen Euro pro Jahr). Bis 2016/17 klettern die jährlich gezahlten Lizenzgebühren sogar schrittweise noch auf einen Höchstwert von 673 Millionen Euro. Damit beträgt der Gesamterlös für die vier Spielzeiten auf rund 2,5 Milliarden Euro. Derzeit sind es 1,65 Milliarden Euro.
Die Deutsche Telekom setzt den Ausbau des HDTV-Angebotes beim IPTV-Dienst “Entertain” weiter fort. Wie das Unternehmen am Montag mitteilt, werden ab Mai 2012 weitere 15 HDTV-Programme mit ins Programmangebot aufgenommen, darunter 11 öffentlich-rechtliche HDTV-Programme und 4 Privatsender.
Für Satellitenzuschauer des digitalen Kabelangebotes von Kabel Deutschland über Astra 23,5° Ost dürfte es eine schlechte Nachricht sein. Kabel Deutschland hat damit begonnen, die Satelliten-Zuführung seiner Spartenkanäle auf der Orbitalposition 23,5° Ost abzuschalten und setzt künftig ausschliesslich auf die Zuführung der Signale über Glasfaser-Technik.


Die bisher kostenlos eingespeisten HDTV-Programme der ProSiebenSat.1 Gruppe beim Kabelnetzbetreiber Unitymedia werden zum 01. Februar 2012 kostenpflichtig.
Es sind nur noch 5 Tage, danach gehört der hochauflösende Schweizer HD-Kanal “
Der Kölner Kabelnetzbetreiber NetCologne erweitertzum 01. Februar 2012 sein HDTV Programmangebot um die Privatsender der Mediengruppe RTL und ProSiebenSat.1, das gab das Unternehmen auf seiner Webseite bekannt.

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